Es ist Freitag 23. März. Jugendliche tragen das große Holzkreuz vom Schillerplatz in Göppingen durch die Innenstadt. Es ist ökumenischer Jugendkreuzweg. Das Kreuz macht Halt an verschiedenen Stationen, welche die Situation auf dem Kreuzweg Jesu thematisch nachempfinden. „Soll ich meiner alten Nachbarin, Frau Blume, helfen ihren Rollator in den Bus zu bekommen?“ fragt ein Jugendlicher in einem Anspiel. Unter dem Motto „#beimir“ thematisierte der ökumenische Jugendkreuzweg Alltagsituationen junger Menschen und brachte diese mit dem letzten Weg Jesu in Verbindung. Auf der Fußgängerüberführung am Bahnhof war eine Walk-by-Station aufgebaut. Verschiedene Plakate zeigten Beispiele, in denen Menschen heute – auch im übertragenen Sinne – sterben. Am Ende des Fußgängerüberwegs stand das Kreuz als Hoffnungssymbol. Nicht nur die über 100 jugendlichen Teilnehmenden, sondern auch einige Passanten ließen sich von der Botschaft berühren. Der ökumenische Jugendkreuzweg endete in St. Josef.

(TM) Niemand mag mich, dennoch ist Gott immer noch bei mir, denn er liebt mich bedingungslos. Ob in Anspielen oder von der Maus erklärt oder in vielen Workshops brachten die Jugendlichen den Besuchern näher, dass jeder von uns geliebt wird und jeder auch diese Liebe geben kann. Liebe zwischen Mann und Frau, aber auch die Liebe zu Gott waren in der Juki am Sonntagabend 04.03.2018 Thema. Dieses herzergreifende Thema unterstrich die Band Dornbusch aus Rottenburg mit ihren harmonischen Klängen und rundete diese JuKi sehr gut ab.

„Bereit!“ steht an der Leinwand der Jugendkirche am dritten Adventssonntag.
„Essen ist geplant, Geschenke hab ich auch schon, der Baum wird am 23. geschmü….“ Da unterbricht der andere Jugendliche im Anspiel: „Nein doch nicht so bereit machen. Sondern auf das, was an Weihnachten eigentlich wichtig ist, und zwar die Ankunft Jesu.“
Die Besucher der Jugendkirche konnten sich an zahlreichen Stationen und Beispielen Gedanken machen, ob sie schon bereit sind für die Ankunft Jesus an Heilig Abend. Das junge Vorbereitungsteam wollte mit dem Motto „bereit!“ nicht nur auf das innere bereit-Sein für Jesus am Heilig Abend aufmerksam machen. Jesus könne ja an jedem Tag im Jahr wieder kommen. Man sollte sich daher das ganze Jahr festlich wie an Heilig Abend bereit halten. Die Gäste der Jugendkirche konnten sich überlegen, wie sie sich das Jahr über für Jesus bereit halten könnten. Diese Gedanken durften sie auf einen Würfel schreiben, um sich immer mal wieder eine Erinnerung zu „erwürfeln“.
Das Friedenslicht aus Bethlehem wurde festlich von den Pfadfindern an die Gäste verteilt.
Die Band Mixed Generations aus Deggingen erreichte mit ihrer Musik die Herzen der Gäste und stimmte gut auf die Weihnachtszeit ein.

Eine wunderbare Wortfülle wurde wahr. Bei Wort_kreaTIEF am Donnerstag, 23.11.2017, entstanden Gedichte, Texte, Elfchen – mit Tiefgang oder spaßigem Inhalt. Der Abend im JSZ begann mit einem lockeren Kennenlernen des Referenten Josef Haselberger. Er inspirierte die Teilnehmer durch eigene Texte und Gedichte. Als Besonderheit trug er ein paar Werke auf Bayrisch, dem Dialekt seiner Heimat vor. So inspiriert sprudelten zahlreiche Gedichte und kreative Texte der Teilnehmer auf Papier. Die Werke wurden gegenseitig vorgetragen.

Josef Haselberger ist Dichter, Buchautor und im Hauptberuf Pastoralreferent. Er wohnt mit seiner Familie bei Bietigheim-Bissingen. Seine Texte atmen Erfahrungen aus dem Leben und Alltag. Dabei sind oft wenige Worte nötig um die Herzen der Hören und Leserinnen zu erreichen.