von Philipp Strauß

Es ist Freitag 23. März. Jugendliche tragen das große Holzkreuz vom Schillerplatz in Göppingen durch die Innenstadt. Es ist ökumenischer Jugendkreuzweg. Das Kreuz macht Halt an verschiedenen Stationen, welche die Situation auf dem Kreuzweg Jesu thematisch nachempfinden. „Soll ich meiner alten Nachbarin, Frau Blume, helfen ihren Rollator in den Bus zu bekommen?“ fragt ein Jugendlicher in einem Anspiel. Unter dem Motto „#beimir“ thematisierte der ökumenische Jugendkreuzweg Alltagsituationen junger Menschen und brachte diese mit dem letzten Weg Jesu in Verbindung. Auf der Fußgängerüberführung am Bahnhof war eine Walk-by-Station aufgebaut. Verschiedene Plakate zeigten Beispiele, in denen Menschen heute – auch im übertragenen Sinne – sterben. Am Ende des Fußgängerüberwegs stand das Kreuz als Hoffnungssymbol. Nicht nur die über 100 jugendlichen Teilnehmenden, sondern auch einige Passanten ließen sich von der Botschaft berühren. Der ökumenische Jugendkreuzweg endete in St. Josef.