„Wir messen die Zeit, doch am Ende bemisst sie uns“

Mit dem Thema Zeit setzten sich die Besucher der Sommerjugendkirche am Sonntag den 10.06.2018 auseinander. Kleine Interviews regten zum Nachdenken an. „Die Workshops waren voll cool“, sagte Mark. „Da konnte ich voll viel machen. Besonders cool fand ich das Erleben von Schnelligkeit und Langsamkeit. „Denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben“ ist die wohl ergreifenste Aussage der Impulse aus der Jugendkirche. „Emotional hat mich die Band heute voll geflasht“ erzählt eine Jugendliche ganz begeistert am Ende. Gespielt hat die JSZ Band.

Es ist Dienstagabend, 17. April. Eine bunt gewürfelte Gruppe versammelt sich vor St. Josef Göppingen. Sätze wie „Hoffentlich behalte ich morgen die Nerven!“ oder „vor Mathe hab ich  echt Schiss“ schwirren durch die Luft. Es ist der Abend vor den Abiturprüfungen und dem geplanten Start der Realschulprüfungen – und ökumenischer PrüfungsSegen. Am Ende der kurzen und schlichten Feier segnen der evang. Jugendpfarrer Tobias Comtesse und der kath. Dekanatsjugendseelsorger Philipp Strauß jeden einzelnen Teilnehmenden und sprechen Gottes Kraft zu. Auch ein paar Lehrer und Eltern sind gekommen. Eine Lehrerin gesteht: „Ich glaube, ich bin aufgeregter als meine Schüler“. Selbstverständlich wurde auch ihr der
Segen Gottes zugesprochen. Musikalisch umrahmte die Segensfeier Dekanats-Kirchenmusiker Martin Böhm mit einer ehrenamtlichen Sängerin.

Es ist Freitag 23. März. Jugendliche tragen das große Holzkreuz vom Schillerplatz in Göppingen durch die Innenstadt. Es ist ökumenischer Jugendkreuzweg. Das Kreuz macht Halt an verschiedenen Stationen, welche die Situation auf dem Kreuzweg Jesu thematisch nachempfinden. „Soll ich meiner alten Nachbarin, Frau Blume, helfen ihren Rollator in den Bus zu bekommen?“ fragt ein Jugendlicher in einem Anspiel. Unter dem Motto „#beimir“ thematisierte der ökumenische Jugendkreuzweg Alltagsituationen junger Menschen und brachte diese mit dem letzten Weg Jesu in Verbindung. Auf der Fußgängerüberführung am Bahnhof war eine Walk-by-Station aufgebaut. Verschiedene Plakate zeigten Beispiele, in denen Menschen heute – auch im übertragenen Sinne – sterben. Am Ende des Fußgängerüberwegs stand das Kreuz als Hoffnungssymbol. Nicht nur die über 100 jugendlichen Teilnehmenden, sondern auch einige Passanten ließen sich von der Botschaft berühren. Der ökumenische Jugendkreuzweg endete in St. Josef.

(TM) Niemand mag mich, dennoch ist Gott immer noch bei mir denn er liebt mich bedingungslos Ob in Anspielen oder von der Maus erklärt oder in vielen Workshops brachten die Jugendlichen den Besuchern näher, dass jeder von uns geliebt wird und jeder auch diese Liebe geben kann. Liebe zwischen Mann und Frau, aber auch die die Liebe zu Gott waren in der Juki am Sonntagabend 04.03.2018 Thema. Dieses herzergreifende Thema unterstrich die Band Dornbusch aus Rottenburg mit ihren harmonischen Klängen und rundete diese JuKi sehr gut ab.