(LJ) Freundschaft bringt Geborgenheit und Sicherheit, sie macht Spaß und glücklich. Von diesem Ausgangspunkt aus beleuchteten die Jugendlichen in der Juki, wie Freundschaften entstehen.
Aufstehen und anderen Menschen begegnen, lautete die Devise. Das durften die Besucher gleich ausprobieren. „Ich habe schon jemand Neues kennen gelernt“, erzählte Sarah begeistert. „Wir gehen viel zu selten einfach mal auf andere zu.“
An Action wurde im weiteren Verlauf des Abends nicht gespart. Verschiedene Workshops boten die Gelegenheit, sich Zeit für gute Freunde zu nehmen und alte Freundschaften wieder aufleben zu lassen oder neue Freundschaften zu schließen. „Ich habe einen Brief an einen Grundschulfreund geschrieben, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe“, strahlt Max.
Bereichert wurde die Jugendkirche von der Band MdK aus Göppingen mit belebender und nachdenklicher Musik.
Doch nicht immer läuft eine Freundschaft perfekt und manchmal droht ein Streit sie zu zerbrechen. Mit einem Anspiel zeigten die Jugendlichen, dass es wichtig ist, sich gegenseitig zuzuhören und zu verzeihen – denn nur dann kann Freundschaft bestehen.
Zuletzt bleibt die Erkenntnis, dass ein Freund uns immer begleitet: Jesus. Deshalb durfte sich auch jeder Besucher in Jesu ganz besonderes Freundebuch eintragen – die Bibel.

Dekanatsjugendseelsorger Philipp Strauß ist ab sofort in den Räumen des Jugendreferats in Göppingen (1. OG) anzutreffen.

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„Wir messen die Zeit, doch am Ende bemisst sie uns“

Mit dem Thema Zeit setzten sich die Besucher der Sommerjugendkirche am Sonntag den 10.06.2018 auseinander. Kleine Interviews regten zum Nachdenken an. „Die Workshops waren voll cool“, sagte Mark. „Da konnte ich voll viel machen. Besonders cool fand ich das Erleben von Schnelligkeit und Langsamkeit. „Denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben“ ist die wohl ergreifenste Aussage der Impulse aus der Jugendkirche. „Emotional hat mich die Band heute voll geflasht“ erzählt eine Jugendliche ganz begeistert am Ende. Gespielt hat die JSZ Band.

Es ist Dienstagabend, 17. April. Eine bunt gewürfelte Gruppe versammelt sich vor St. Josef Göppingen. Sätze wie „Hoffentlich behalte ich morgen die Nerven!“ oder „vor Mathe hab ich  echt Schiss“ schwirren durch die Luft. Es ist der Abend vor den Abiturprüfungen und dem geplanten Start der Realschulprüfungen – und ökumenischer PrüfungsSegen. Am Ende der kurzen und schlichten Feier segnen der evang. Jugendpfarrer Tobias Comtesse und der kath. Dekanatsjugendseelsorger Philipp Strauß jeden einzelnen Teilnehmenden und sprechen Gottes Kraft zu. Auch ein paar Lehrer und Eltern sind gekommen. Eine Lehrerin gesteht: „Ich glaube, ich bin aufgeregter als meine Schüler“. Selbstverständlich wurde auch ihr der
Segen Gottes zugesprochen. Musikalisch umrahmte die Segensfeier Dekanats-Kirchenmusiker Martin Böhm mit einer ehrenamtlichen Sängerin.